BIOGRAFIE

Justus Thorau ist seit der Spielzeit 2018/19

1. Kapellmeister am Saarländischen Staatstheater und leitete dort u.a. die Produktionen "Ariadne auf Naxos, "Die tote Stadt", "La Boheme" und die Deutsche Erstaufführung "Macbeth Underworld".

Für das Dirigat Pascal Dusapins moderner Oper "Macbeth Underworld" wurde der junge Dirigent in der deutschen Presse gelobt und ist momentan noch bei ARTE in der Mediathek als Mitschnitt anzuschauen.

 

Aktuell ist Thorau bei den Produktionen Alcina, Turandot und Der Nussknacker zu erleben und wird im Februar an der Oper Leipzig mit der Kinderoper "Schneewittchen" von M. F. Lange debütieren. 

In der Spielzeit 2017/18 war der junge Dirigent kommissarischer Generalmusikdirektor am Theater Aachen, wo er bereits seit 2014 als 1. Kapellmeister und stellvertretender GMD engagiert war. Er machte vor allem mit den auf historischen Instrumenten gespielten Barockopern „Orlando“ (Händel) und „Orphée et Euridice“ (Gluck) sowie den zeitgenössischen Opernproduktionen „Au Monde“ (Philippe Boesmans) und „Powder her face“ (Thomas Adès) auf sich aufmerksam.

1986 in Berlin geboren, war Justus Thorau Finalist und Sonderpreisträger beim Deutschen Dirigentenwettbewerb 2015.  Außerdem machte er 2011 als 1. Preisträger des 5. Deutschen Hochschulwettbewerbs Orchesterdirigieren in Leipzig auf sich aufmerksam. Thorau war Stipendiat des Dirigentenforum des Deutschen Musikrates und wurde in die Künstlerliste „Maestros von Morgen“ aufgenommen.

Nach seinem Studium an der HfM Weimar war er zunächst als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und ab der Spielzeit 2013/14 als Kapellmeister am Badischen Staatstheater Karlsruhe tätig. Wichtige Impulse erhielt er außerdem durch Meisterkurse bei Mariss Jansons, Bernhard Haitink, Jukka-Pekka Saraste, Herbert Blomstedt, Markus Poschner, Georg Fritzsch und Reinhard Goebel.

Er dirigierte u.a. das Konzerthausorchester Berlin, die Kammerakademie Potsdam, das Sinfonieorchester des WDR sowie des MDR, das Frankfurter Museumsorchester, die Badische Staatskapelle Karlsruhe und das Sinfonieorchester Aachen.