© 2018 by Justus Thorau

PRESSE

Korngold: Die tote Stadt
Premiere 6.10.2018

Überragend die Musik: Und das war ein phantastischer Einstand für den jungen Justus Thorau am Pult des Staatstheaterorchesters. Die Dichte und Kohärenz der Aufführung gingen auf sein Konto. Selten sind Stimmen und Orchesterparts so verwoben wir hier, oft im Unisono, in schwierigsten Parts. Es gibt keine Ouvertüre und die instrumentalen Teile sind rar, aber eine Traumsequenz treibt Thorau wie in einem Hitchcock-Film. Bessser hätte der 31jährige den Beginn seiner Saarbrücker Ära sich nicht vorstellen können. 

OPUS Kulturmagazin, 8. Oktober 2018, Friedrich Spangemacher

Eine große Aufgabe für das Staatsorchester, das von Kapellmeister Justus Thorau gut vorbereitet über alle Untiefen in unablässig pulsierendem Erzählstrom geführt wird.

Saarbrücker Zeitung, 8. Oktober 2018, Helmut Fackler

Das Orchester unter Thorau trifft kongenial den goldenen Jugendstilklang.

Saartext, 8. Oktober 2018, Beate Früh

Adès: Powder her Face
Premiere 19.3.2017

Umso delikater tönt es aus dem Graben, wo Kapellmeister Justus Thorau das mit allerlei seltsamen Instrumenten ausgestattete Kammerorchester derart zu Höchstleistungen anstachelt, dass das Publikum vor lauter Klangillustration ins Kichern gerät.
Armin Kaumanns, Aachener Zeitung

Der junge Kapellmeister Justus Thorau lässt das sinnlich und locker musizieren, was die Dringlichkeit eher steigert. Thorau hat hörbar Spaß an den vielen Zitaten und verzerrten Tanzrhythmen, auch an der ungewöhnlichen, von Klarinetten und Saxophon dominierten Instrumentierung, die Streicher und Blech nur einfach besetzt, dafür aber Harfe, Akkordeon und viel Schlagwerk im Gepäck hat.
Andreas Falentin, Die Deutsche Bühne

Kapellmeister Justus Thorau dirigiert umsichtig die Musiker des Sinfonieorchester Aachen. Er glättet die Musik nicht, sondern lässt Tanzrhythmen erratisch aufblitzen oder schwenkt kurz in deren Gestus um, ohne die Modernität der Musiksprache abzumildern.
Stefan Schmöe, Online Musik Magazin

Poulenc: Dialogues des Carmélites
Premiere 15.4.2018

Finally, it would be hard to better the richness of ensemble, rhythmic acuity and tonal allure that emerged from the Aachen Symphony Orchestra in the pit, with some especially notable playing from the many wind soloists, especially the cor anglais. On the basis of his conducting here, in full command of a searing theatrical experience, acting music director of Theater Aachen Justus Thorau earned every right to be given the post outright. 

Bachtrack, Matthew Rye, 16.4.2018

So ist hier also über einen gelungenen Opernabend zu berichten, dem das Sinfonieorchester Aachen unter Justus Thorau einen in vielen Passagen mitreißenden Soundtrack liefert. Der kommissarische Generalmusikdirektor liebt die dynamischen Extreme, straffe Tempi und die Sänger. Das ist viel und ein Glück. Hingehen!

Aachener Nachrichten, 17. April 2018, Armin Kaumanns

Justus Thorau arbeitet ausgesprochen plastisch die unterschiedlichen Mittel heraus, derer sich Poulenc bei der Komposition bediente. Fazit: Musikalisch sehr eindrucksvoll.

Online Musik Magazin, Stefan Schmöe

Tosender Applaus und Ovationen für eine grossartige Premiere. Hier hat alles gestimmt. 

Justus Thorau holt aus dem Sinfonieorchester Aachen heraus, was an Kraft und Stärke heraus zu holen ist. Als eingespieltes Team gelingt eine ausgezeichnete musikalische Leistung, die die Dramatik des Handlungsgeschehens nachhaltig unterstützt.

Opernmagazin, Ingo Hamacher

Die sich emotional ungemein stark einbrennende Musik wird vom Sinfonieorchester Aachen unter Justus Thorau spannungsdicht und klangfarblich subtil realisiert.

Online Merker, 16. April 2018, Christoph Zimmermann

Der kommissarische GMD Justus Thorau erweist sich erneut als genauer Interpret, hat sich hörbar intensiv mit der variantenreichen Orchestrierung Poulencs beschäftigt und arbeitet die Stellen mit sakralen Musikanteilen ebenso gekonnt schlank heraus, wie er in den Ausbrüchen der Partitur die Zügel schießen lässt.

Der Opernfreund, 17. April 2018 Jochen Rüth

Smetana: Die verkaufte Braut
Premiere 5.6.2016

Und die Musik ist auch toll, denn zusammen mit dem vom Ersten Kapellmeister Justus Thorau geleiteten Sinfonieorchester Aachen, das schon zur schnurrigen Ouvertüre sehr frisch zu Werke geht, agiert ein gutes Solistenensemble und ein spiel- und sangesfreudiger Opernchor. Nie hat man den Eindruck, dass das Glück der Sänger durch zu laute oder unnachgiebige Töne aus dem Graben gefährdet sein könnte. Im Gegenteil. Der famose Eindruck der Ouvertüre hält bis zum Schlussakkord.
Armin Kaumanns, Aachener Nachrichten, 7.6.2016

Das ist unter anderem auch dem engagierten Dirigat von Justus Thorau zu verdanken, dem 1. Kapellmeister am Aachener Haus. Der junge Dirigent schlägt mitunter rasende Tempi an und ringt der stellenweise doch recht eintönig mit Lokalkolorit durchzogenen Parittur durch geschickte Wechsel zusätzliche Farben ab.
Jochen Rüth, deropernfreund.de, 6.6.2016

Philippe Boesmans: Au Monde
Premiere 6.12.2015

Justus Thorau, der blutjunge Dirigent, führt das Sinfonieorchester genial durchsichtig, als würde hier subtile Kammermusik gemacht.

Christopher Warmuth, FAZ

Da darf man zunächst einmal dem Aachener Orchester ein Riesenkompliment machen. Wie hier unter der Leitung des sehr jungen Kapellmeisters Justus Thorau musiziert wird, lässt keine Wünsche offen. Auch hier war Boesmans voll des Lobes. 
Hans Reul, Belgischer Rundfunk

Das Sinfonieorchester Aachen jedenfalls zaubert Unglaubliches. Kapellmeister Justus Thorau hat bestens an den Details gefeilt, aber die Partitur scheint exzellent praktikabel zu sein, denn nie kommen die Sänger auf der Bühne in Gefahr, verschluckt zu werden vom Klangrausch. 
Armin Kaumanns, Aachener Zeitung

Händel: Orlando
Premiere 8.11.2015

Während die Publikumsreaktionen auf die Inszenierung gespalten sind, ist man sich über die musikalische Leistung mehr als einig. Das Sinfonieorchester Aachen spielt auf Originalinstrumenten des 18. Jahrhunderts und Kopien von Instrumenten dieser Zeit, um einen Klang zu erreichen, der dem zu Händels Zeit so nahe wie möglich kommt. Justus Thorau arbeitet am Pult des Sinfonieorchesters die Feinheiten der Tonsprache differenziert heraus.
Online Musik Magazin

Auch der neue Erste Kapellmeister Justus Thorau und das Sinfonieorchester Aachen überzeugen voll und ganz. Es wird in kleiner Besetzung musiziert, die durch einige Barockspezialisten und besondere Instrumente wie die Laute verstärkt ist. 
Deutschlandradio Kultur

1. Sinfoniekonzert: Mahlers Zweite
10./11.9.2017

Gelungener Einstieg mit der „Auferstehungs-Symphonie“

 

Das Publikum reagierte mit lang anhaltendem Beifall begeistert und wohl auch erleichtert auf das anspruchsvolle und rundum gelungene Debüt des jungen Dirigenten, der sich den großen Schatten seiner Vorgänger bewusst ist, mit seiner Mahler-Interpretation jedoch bereits andeutete, dass er eigene künstlerische Akzente setzen will. Und das ist gut so.

Pedro Obiera, Aachener Zeitung, 11.9.2017

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Music is it! Konzert für junge Leute
3.6.2017 und 11.6.2016

Grandios: Beethoven trifft Beatboxing. Klassik im Theater mal ganz anders.
(…) Mit dem Gruß der Dothraki aus dem TV-Dauerbrenner „Game of Thrones“ brachte Thorau die rund 400 Zuhörer im Großen Haus denn gleich zu Beginn zum Lachen.
„Wo steckt die klassische Musik im Alltag?“ lautete die Frage an die Zuhörer. „Überall“ meinte Thorau, der sympathisch und mit viel Humor den Abend moderierte.
Andreas Cichowski, Aachener Zeitung, 6.6.2017

Spätestens mit der Zugabe aus „Fluch der Karibik“ hatten Justus Thorau und das Aachener Sinfonieorchester die letzten Herzen der jungen und alten Konzertbesucher erobert. Zum Abschluss dieses Konzertes gab es daher berechtigt viel Applaus!
Rauke Xenia Bornefeld, Aachener Zeitung, 13.6.2016

Gluck: Orphée et Eurydice
Premiere 4.12.2016

Berechtiger Jubel über eine sehr fein inszenierte und musizierte Premiere.
Armin Kaumanns, Aachener Zeitung

Vor allem die Streicher überzeugen mit einem wunderschön transparenten Klangbild. Dirigent Justus Thorau versteht es mit großer Gestik der Gluckschen Partitur die notwendige Verve und Leidenschaft zu verleihen, ebenso die zahlreichen melancholischen Momente ausdrucksstark zu gestalten.
Hans Reul, Belgischer Rundfunk